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Umzug mit Hindernissen

Um deutlich zu zeigen, wer bis zum Aschermittwoch nun das Sagen hat, zog am Sonntag das närrische Volk mit dem großen Festumzug durch die Stadt. Das allerdings mit einiger Verspätung. In der Nordhäuser Straße fehlten an der Kreuzung Schlüterstraße zwei Lkw als Straßenblockade - Terrorvorsorge.

Am Samstag um 11.11 Uhr wechselte die Regentschaft im Erfurter Rathaus. Karnevalsprinz Christian I. entwand dem von Faschingsschergen vorgeführten, sich aber nur halbherzig wehrenden Oberbürgermeister Andreas Bausewein den Rathausschlüssel. Garniert mit dem fiesen Nachsatz: „Im April musst Du ihn eh abgeben“.

 

Um deutlich zu zeigen, wer bis zum Aschermittwoch nun das Sagen hat, zog am Sonntag das närrische Volk mit dem großen Festumzug durch die Stadt. Das allerdings mit einiger Verspätung. In der Nordhäuser Straße fehlten an der Kreuzung Schlüterstraße zwei Lkw als Straßenblockade - Terrorvorsorge. Dann streikte der Traktor der Elxlebener Narren. Die Feuerwehr gab Starthilfe und weiter ging es bei grauem Himmel und eisigem Wind. Und einigem Zeitverzug. Alles andere als ideale Rahmenbedingungen. Dennoch ließen sich die bunt gekleideten und geschminkten Zuschauer nicht verdrießen. Man hielt die Schirme hoch, sammelte Kamellen, tanzte und war gespannt auf die Festwagen. Von denen aber vergleichsweise wenige mit den üblicherweise bissigen Kommentaren zur aktuellen Politik aufwarteten. Augenfällige Ausnahmen: der Senatorenwagen, der um das Thema Groko keinen Bogen machte. Und die Alacher Narren, die ihren lokalpolitischen Vorschlag präsentierten, nämlich die Buga-Seilbahn zum Petersberg durch Esel zu ersetzen.

Foto: Michael Kremer
Text: Thüringer Allgemeine

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